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Der Aufbau eines sicheren Zahlenverständnis und Mengenbegriffs gehört zu den Grundlagen des Rechnens. Kinder mit eine Dyskalkulie sind oft zählende Rechner. Häufig heißt es spätestens in der 2. Klasse, dass die Kinder nicht mehr zählen sollen. Und es wird gelegentlich regelrecht verboten! Das ist aber überhaupt nicht hilfreich. Die Kinder zählen dann heimlich. Entweder sie klopfen mit den Füßen oder sie nehmen unter dem Tisch die Finger zur Hilfe. Was nur dazu führt, dass das Zählen sich verfestigt, da es ja niemand sieht. Wichtig ist es den Kindern neue Strategien zu geben, mit denen sie sich vom zählenden Rechnen lösen können.

Zahlenverständnis und Mengenbegriff sind Grundlagen

Damit das möglich ist, brauchen sie aber ein sicheres Zahlenverständnis und einen verlässlichen Mengenbegriff. Und sie müssen sich in der Zahlwortreihe orientieren können. Dazu gehört es, richtig vorwärts und rückwärts zählen zu können. Anders gesagt, bevor ein Kind sich vom zählenden Rechnen lösen kann, muss es zunächst einmal richtig gut zählen können.

Erst dann ist es möglich, langsam aber sicher andere Rechenstrategien zu verstehen und anzuwenden. Im Interview bekommst Du mehr Infos zu dem Thema.

Der Aufbau eines sicheren Rechenwissens beginnt mit dem Zahlenverständnis und dem Mengenbegriff. Dann folgen die Rechenstrategien, die es einem Kind ermöglichen, sich langsam vom Zählen zu lösen. Ist das gelungen, können wir langsam gemeinsam mit dem Kind den Zahlenraum erweitern. Und erst zum Schluss wird Multiplikation und Division umgesetzt.

Leider erlebe ich immer wieder, dass Kinder hin- und herspringen müssen, weil sie einem Lehrplan folgen sollen. Der orientiert sich aber nicht an ihrem aktuellen Stand im Rechnen, sondern an der Vorgabe eines Ministeriums. Das führt dazu, dass sich Rechenprobleme verstärken und auch in den Klassen 5 und höher noch kein gesichertes Verständnis der Grundrechenarten besteht.

In unserem neuen Kurs “Rechnen be-greifen”, den Susanne Seyfried von Lerntherapie VS und ich in den letzten Wochen erstellt haben, zeigen wir Dir, wie Du dieses Problem bearbeiten kannst.

Susanne hat die verschiedenen Schritte in einer Rechentreppe zusammengefasst, die Du Dir hier herunterladen kannst. 

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